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Ich verstehe nicht : Warum sagt er : Chip gehört zu Hauptplatine und dann unten sagt nein? Bin durcheinanderblob.png

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3.2 Die Zentraleinheit
Die Zentraleinheit besteht bei einem modernen PC im Wesentlichen aus den Komponenten der Hauptplatine, die auch Mainboard oder Motherboard genannt wird. Im Einzelnen gehören die folgenden wesentlichen Bestandteile dazu:
- Der Mikroprozessor (Central Processing Unit, kurz CPU) ist das eigentliche Herzstück des Computers, das für die Ausführung der Programme sowie für die zentrale Steuerung und Verwaltung der Hardware zuständig ist. Die meisten Desktop-PCs besitzen nur einen Mikroprozessor, maximal sind es in diesem Bereich zwei. Praktisch alle neueren PC- und Mobile-Mikroprozessoren sind jedoch Dualcore- oder auch Multicore-Prozessoren, die zwei oder mehr komplette CPU-Kerne in einem Gehäuse vereinen. Beim neuesten Spitzenmodell Intel Core i9 sind es beispielsweise zehn oder acht Kerne, während verschiedene Varianten des Intel Core i7 mit vier, sechs oder acht Kernen verfügbar sind. Wichtig ist in diesem Fall, dass das verwendete Betriebssystem und die Anwendungsprogramme die Verteilung der Arbeit auf mehrere Prozessoren beziehungsweise Prozessorkerne überhaupt unterstützen.
- Der Arbeitsspeicher (das Random Access Mẹmory, kurz RAM) enthält während der Laufzeit die Programme, die gerade ausgeführt werden, sowie die von ihnen verwendeten Daten. Die meisten modernen Betriebssysteme unterstützen die virtuelle Speicheradressierung, die die von Programmen verwendeten Speicheradressen von den physikalischen Adressen abstrahiert und auf diese Weise das Auslagern nicht benötigter Inhalte auf die Festplatte ermöglicht.
Das ROM (für Read-only Memory, also Nur-Lese-Speicher) ist bei modernen PCs nicht mehr so wichtig wie früher. Anstelle des gesamten Betriebssystems und anderer Programme enthält es heutzutage in der Regel nicht viel mehr als ein Programm, das beim Einschalten die wichtigsten Hardwarekomponenten überprüft und dann das Booten des Betriebssystems von einem Datenträger in Gang setzt. Dieses Programm wird bei Intel-PCs traditionell BIOS genannt, bei älteren Macintosh-Rechnern einfach \( R O M \). Inzwischen kommt jedoch auf beiden Plattformen eine modernere Firmware namens UEFI (United Extensible Firmware Interface) zum Einsatz. Bei 80er-Jahre-Heimcomputern war das ROM erheblich wichtiger: Fast alle hatten ein einfaches Betriebssystem sowie einen Editor und einen Interpreter für die Programmiersprache BASIC fest im ROM eingebaut. Der Vorteil solcher Systeme war, dass sie unmittelbar nach dem Einschalten verfügbar waren. Der Nachteil bestand natürlich darin, dass es kaum möglich war, ein anderes Betriebssystem zu verwenden als das eingebaute. Fest ins ROM eingebaute Betriebssysteme oder Anwendungsprogramme besitzen heute nur noch Spezialcomputer: kleine, leicht konfigurierbare Routerboxen, Industrie-PCs, die aufgrund der unwirtlichen Umgebung ohne mechanische Teile auskommen müssen, oder auch die weitverbreiteten Embedded Systems, also die eingebauten Computer etwa in Automotoren, Spülmaschinen oder Produktionsanlagen.

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Fest ins ROM eingebaute Betriebssysteme oder Anwendungsprogramme besitzen heute nur noch Spezialcomputer: kleine, leicht konfigurierbare Routerboxen, Industrie-PCs, die aufgrund der unwirtlichen Umgebung ohne mechanische Teile auskommen müssen, oder auch die weitverbreiteten Embedded Systems, also die eingebauten Computer etwa in Automotoren, Spülmaschinen oder Produktionsanlagen.
124 e Rheinwerk Verlag, Bonn 2019
Die Zentraleinheit
Der Chipsatz (englisch: chipset) ist in der Regel fest auf dem Mainboard verlötet. Es handelt sich um eine Gruppe von Schaltkreisen, die spezielle Steuerungsaufgaben übernehmen. Sie enthalten vor allem die Steuerfunktionen für sämtliche Anschlüsse, die das Mainboard zu bieten hat. Die Qualität der unterschiedlichen Chipsätze hat einen erheblichen Einfluss auf die Performance eines Rechners.
Die verschiedenen Busse und Schnittstellen dienen zum einen der Kommunikation zwischen den Bestandteilen des Mainboards, zum anderen dem Anschluss aller Arten von Peripheriekomponenten, angefangen bei den diversen Steckkarten wie Sound-, Grafikoder Netzwerkkarten über verschiedene Arten von Laufwerken bis hin zu Druckern, Scannern oder Digitalkameras.
Bitte beachten Sie, dass die auf vielen die fest verlöteten Grafik-, Sound- oder Bestandteil der Zentraleinheit sind; sie \( l \) tine zur Peripherie.
In älterer Literatur werden die Begriffe Zentraleinheit und Central Processing Unit (CPU) manchmal synonym gebraucht; laut einer solchen Begriffsverwendung besteht diese »CPU« aus Mikroprozessor und Arbeitsspeicher. Der Fehler kam zustande, weil die Autoren die Verhältnisse bei Großrechenanlagen der 60er- und 70er-Jahre des 20. Jahrhunderts vor Augen hatten. Diese Geräte besaßen noch keine Mikroprozessoren, das Rechenwerk und der Arbeitsspeicher (Core) ließen sich tatsächlich nicht ohne Weiteres voneinander trennen.




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\( \operatorname{mog} \)
war, ein anderes Betriebssystem zu verwenden als das eingebaute.
Fest ins ROM eingebaute Betriebssysteme oder Anwendungsprogramme besitzen heute nur noch Spezialcomputer: kleine, leicht konfigurierbare Routerboxen, Industrie-PCs, die aufgrund der unwirtlichen Umgebung ohne mechanische Teile auskommen müssen, oder auch die weitverbreiteten Embedded Systems, also die eingebauten Computer etwa in Automotoren, Spülmaschinen oder Produktionsanlagen.
124
Q Rheinwerk Verlag, Bonn 2019
\( 3.2 \) Die Zentraleinheit
1. Der Chipsatz (englisch: chipset) ist in der Regel fest auf dem Mainboard verlötet. Es handelt sich um eine Gruppe von Schaltkreisen, die spezielle Steuerungsaufgaben übernehmen. Sie enthalten vor allem die Steuerfunktionen für sämtliche Anschlüsse, die das Mainboard zu bieten hat. Die Qualität der unterschiedlichen Chipsätze hat einen erheblichen Einfluss auf die Performance eines Rechners.
Die verschiedenen Busse und Schnittstellen dienen zum einen der Kommunikation zwischen den Bestandteilen des Mainboards, zum anderen dem Anschluss aller Arten von Peripheriekomponenten, angefangen bei den diversen Steckkarten wie Sound-, Grafikoder Netzwerkkarten über verschiedene Arten von Laufwerken bis hin zu Druckern, Scannern oder Digitalkameras.

Bitte beachten Sie, dass die auf vielen Mainboards enthaltenen Onboard-Komponenten, also die fest verlöteten Grafik-, Sound- oder Netzwerkanschlüsse samt Steuerchips, formal kein Bestandteil der Zentraleinheit sind; sie gehören trotz ihrer Unterbringung auf der Hauptpla- tine zur Peripherie.
In älterer Literatur werden die Begriffe Zentraleinheit und Central Processing Unit (CPU) manchmal synonym gebraucht; laut einer solchen Begriffsverwendung besteht diese \( » \mathrm{CPU}_{\mathbb{n}} \) aus Mikroprozessor und Arbeitsspeicher. Der Fehler kam zustande, weil die Autoren die Verhältnisse bei Großrechenanlagen der 60er- und 70er-Jahre des 20. Jahrhunderts vor Augen hatten. Diese Geräte besaßen noch keine Mikroprozessoren, das Rechenwerk und der Arbeitsspeicher (Core) ließen sich tatsächlich nicht ohne Weiteres voneinander trennen.



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3.2 Die Zentraleinheit
Die Zentraleinheit besteht bei einem modernen PC im Wesentlichen aus den Komponenten der Hauptplatine, die auch Mainboard oder Motherboard genannt wird. Im Einzelnen gehören die folgenden wesentlichen Bestandteile dazu:
- Der Mikroprozessor (Central Processing Unit, kurz CPU) ist das eigentliche Herzstück des Computers, das für die Ausführung der Programme sowie für die zentrale Steuerung und Verwaltung der Hardware zuständig ist. Die meisten Desktop-PCs besitzen nur einen Mikroprozessor, maximal sind es in diesem Bereich zwei. Praktisch alle neueren \( \mathrm{PC} \) - und Mobile-Mikroprozessoren sind jedoch Dualcore- oder auch Multicore-Prozessoren, die zwei oder mehr komplette CPU-Kerne in einem Gehäuse vereinen. Beim neuesten Spitzenmodell Intel Core i9 sind es beispielsweise zehn oder acht Kerne, während verschiedene Varianten des Intel Core \( \mathrm{i} 7 \) mit vier, sechs oder acht Kernen verfügbar sind. Wichtig ist in diesem Fall, dass das verwendete Betriebssystem und die Anwendungsprogramme die Verteilung der Arbeit auf mehrere Prozessoren beziehungsweise Prozessorkerne überhaupt unterstützen.
- Der Arbeitsspeicher (das Random Access Memory, kurz RAM) enthält während der Laufzeit die Programme, die gerade ausgeführt werden, sowie die von ihnen verwendeten Daten. Die meisten modernen Betriebssysteme unterstützen die virtuelle Speicheradressierung, die die von Programmen verwendeten Speicheradressen von den physikalischen Adressen abstrahiert und auf diese Weise das Auslagern nicht benötigter Inhalte auf die Festplatte ermöglicht.
Das ROM (für Read-only Memory, also Nur-Lese-Speicher) ist bei modernen PCs nicht mehr so wichtig wie früher. Anstelle des gesamten Betriebssystems und anderer Programme enthält es heutzutage in der Regel nicht viel mehr als ein Programm, das beim Einschalten die wichtigsten Hardwarekomponenten überprüft und dann das Booten des Betriebssystems von einem Datenträger in Gang setzt. Dieses Programm wird bei Intel-PCs traditionell BIOS genannt, bei älteren Macintosh-Rechnern einfach \( R O M \). Inzwischen kommt jedoch auf beiden Plattformen eine modernere Firmware namens UEFI (United Extensible Firmware Interface) zum Einsatz.

Bei 80er-Jahre-Heimcomputern war das ROM erheblich wichtiger: Fast alle hatten ein einfaches Betriebssystem sowie einen Editor und einen Interpreter für die Programmiersprache BASIC fest im ROM eingebaut. Der Vorteil solcher Systeme war, dass sie unmittelbar nach dem Einschalten verfügbar waren. Der Nachteil bestand natürlich darin, dass es kaum möglich war, ein anderes Betriebssystem zu verwenden als das eingebaute. Fest ins ROM eingebaute Betriebssysteme oder Anwendungsprogramme besitzen heute nur noch Spezialcomputer: kleine, leicht konfigurierbare Routerboxen, Industrie-PCs, die aufgrund der unwirtlichen Umgebung ohne mechanische Teile auskommen müssen, oder auch die weitverbreiteten Embedded Systems, also die eingebauten Computer etwa in Automotoren, Spülmaschinen oder Produktionsanlagen.


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