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Frage:

Kann ich sagen: Befehlstabelle( 1) ist, enthält Befehlssatz(2)?

Was haben mit einander zu tun?


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Prozessorarchitekturen
Es lassen sich zwei grundlegende Prozessorarchitekturen voneinander unterscheiden. Der Unterschied besteht in der Ausstattung der Befehlstabelle:
- Das klassische Modell, das auf Entwicklungen aus den 70er-Jahren basiert, versucht tendenziell, immer mehr und immer komplexere Anweisungen unmittelbar durch einzelne Prozessorinstruktionen zu verwirklichen. Aus diesem Grund wurde es - zur Unterscheidung vom später entwickelten zweiten Modell - nachträglich als CISC (Complex Instruction Set Computer), also als Rechner mit komplexem Befehlssatz, bezeichnet.
- Ein modernerer, in den 80er-Jahren entwickelter Ansatz versucht im Gegensatz dazu, die Struktur des Prozessors zu vereinfachen. Dazu wird der Befehlssatz auf wenige besonders schnell und einfach auszuführende Befehle reduziert. Komplexere Funktionen lassen sich durch mehrere solcher einfachen Instruktionen verwirklichen. Dieser Konstruktionsansatz beschleunigt die Ausführung der einfachen Befehle erheblich. Sie lassen sich durch ihre simple Struktur in Pipelines (Warteschlangen) anordnen. Dadurch kann auf effiziente Weise ein Befehl nach dem anderen ausgeführt werden. Beim klassischen Prozessordesign konnte dagegen selbst das Lesen des folgenden Befehls erst beginnen, wenn der vorherige vollständig abgeschlossen war. Diese Architektur wird als RISC (Reduced Instruction Set Computer) bezeichnet.

Die Hauptvertreter der CISC-Architektur sind die Prozessoren von Intel und dazu kompatible CPUs wie der AMD Athlon, die zusammenfassend als \( x 86 \)-Architektur bezeichnet werden. Allerdings wurden bereits in den im Jahr 1993 vorgestellten Pentium-Prozessor einige Funktionen eingebaut, die bis dahin nur in RISC-Prozessoren verwirklicht worden waren, beispielsweise die zuvor genannten Pipelines.
Rersōnliches Exemplar für ismail Eltaweel
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Dennoch verfolgten Intel und AMD den Weg des komplexen Befehlssatzes konsequent weiter: Der 1995 erschienene Pentium Pro wurde als erster Prozessor mit speziellen Befehlen für die Verarbeitung von Multimedia-Daten ausgestattet ( \( M M X= \) MultiMedia eXtensions); AMD stattete seinen K6, den Vorläufer des Athlon, erstmals mit einer āhnlichen Erweiterung namens \( 3 D \) Now! aus. Anstatt also die Komplexität der Befehlssātze zu beschränken, ging man den gegenteiligen Weg und stattete die Prozessoren sogar noch mit zusätzlichen Spezialbefehlen aus. In der Tat laufen grafikintensive Anwendungen wie Spiele oder Simulationen um einiges schneller, wenn sie unter Berücksichtigung dieser zusätzlichen Befehle kompiliert werden. Dafür sind sie anschließend nicht mehr kompatibel mit allgemeinem "386erCode \( \alpha . \) Aus diesem Grund wird Software, die von diesen Erweiterungen Gebrauch macht, zunāchst einmal überprüfen, auf welchem konkreten Prozessor sie gerade läuft, und davon ahhānoio unterschiedliche do



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